BDSM Lexikon PQR

P

Paddle

das Paddle ist ein längliches, kurzes Schlaginstrument aus flachem Holz, oft bespannt mit Leder oder Latex. Es dient meist der Bestrafung durch Schläge auf das Gesäss. Die Schlagfläche ist dabei sehr gross und es entstehen keine Striemen, sondern die getroffenen Hautpartien verfärben sich, durch die gesteigerte Durchblutung des Gewebes, langsam rötlich . Der Schmerzeffekt dabei wird manchmal unterschätzt.

Pain Play

Pain Play ist der Sammelbegriff für alle SM-Spiele mit Schmerz. Im SM-Spiel wird durch Schmerz eine sexuelle Erregung herbeigeführt. Dies kann durch das Erleben und Geniessen von Schmerz passieren (Masochismus), aber auch durch das Verabreichen von Schmerz (Sadismus). Schmerzen und das Spielen mit Schmerzimpulsen sind im Sadomasochismus ein zentrales Element.

Painslut

englische Bezeichnung für „Schmerzschlampe“. Für Subs innerhalb der Szene, die sich mit sexueller Gier in die masochistische Rolle fügen und sie in vollen Zügen auskosten. Eine „Painslut“ wird auch als „schmerzgeil“ bezeichnet.

Panikhaken

Haken aus dem Reitsport, der sich auch unter Belastung öffnen lässt und so eine höhere Sicherheit gewährleistet (falls z.B. der Bottom ohnmächtig wird). Ein Art Karabinerhaken, der im Notfall durch einen geschickten Ruck geöffnet wird, um eine Situation, z.B. bei Bondage-Spielen, schnell und sicher zu beenden.

Pansexualität

oder Pansexualismus, bezieht sich auf eine sexuelle Orientierung oder sexuelle Identität, die bei Wahl der Sexualpartner keinerlei Auswahl nach dem Geschlecht trifft. Pansexuelle Menschen praktizieren insofern in der eigenen Sexualität eine Überschreitung oder Überwindung der Geschlechterschranke. Pansexualität ist abzugrenzen von der Bisexualität, bei der die sexuelle Orientierung spezifisch auf den Geschlechtsaspekt, nämlich auf beide Geschlechter, gerichtet ist. Diese Begrenzung erlebt der pansexuell orientierte Mensch, der eine sexuelle Anziehung zu dem Menschen an sich erlebt, nicht. Deshalb ist die pansexuelle Orientierung auch nicht auf die beiden klassischen Geschlechter, Mann und Frau, eingegrenzt, sondern bezieht ebenfalls Zwitter, auch Intersexuelle oder Hermaphroditen genannt, mit ein.

Ebenfalls umfasst Pansexualität die mögliche Wahl von Transsexuellen, die auch als xx-Männer oder Trans-Männer (genetisch Frauen, mit männlichem Phänotyp) und xy-Frauen oder Trans-Frauen (genetisch Männer mit weiblichem Phänotyp) bezeichnet werden. Als Bewegung wendet sich der Pansexualismus gegen ein vereinfachtes, binäres Geschlechterverständnis. Der Pansexualismus betrachtet letztlich den Menschen an und für sich; und eben nicht als Mann, Frau, Zwitter oder Transsexuellen, sondern als zu liebendes und auch sexuell zu begehrendes Wesen.

Parachute

siehe -> Hodenfallschirm.

Passiv

als passiv wird der untergebene Mitspieler im BDSM-Rollenspiel bezeichnet. Je nach Situation und Beschaffenheit des Rollenspiels, sind die Rollen Sklave/in, Sub, Pet, Zofe usw. gemeint. Der passive Part ist dem aktiven Part untergeben und wird vom aktiven Part geleitet, dominiert, beherrscht, gelenkt, angewiesen, befohlen, benutzt oder auch bestraft. Der passive Part zeigt ein willenloses Verhalten und unterwirft sich, mehr oder weniger bedingungslos, seinem Top. Der passive Spieler agiert nicht; er reagiert nur auf die Behandlung durch seinen Top.

PE/Power Exchange

bedeutet Machtaustausch, ist ein zentrales Element im BDSM und bezeichnet das Machtgefälle zwischen dominantem und devotem Part im Rollenspiel. Die Festlegung auf die jeweilige Rolle im Sadomasospiel wird Machtaustausch genannt. Übergeordnet unterscheidet man in „TPE“ (Total Power Exchange) und „EPE“ (Erotic Power Exchange). Es handelt sich dabei um unterschiedliche Ausprägungen von PE in Art und Weise. (Siehe -> EPE, TPE)

Peinliche Untersuchungen

die „peinliche Untersuchung“ dient der Blossstellung und der Blamage des/der Sub. Es handelt sich um ein, für den devoten Part beschämendes, Rollenspiel, wobei dieser vorgeführt wird oder der Belustigung der Herrschaft dient. Die empfundene Scham kann dabei für die untersuchte Person sexuell stimulierend wirken.

Penisknebel

ein Knebel meist aus Latex, mit Kopfriemen aus Leder, um den/die Sub zu knebeln. Es gibt auch abschliessbare und aufblasbare Varianten in jedem Sexshop. Er ist in den verschiedensten Varianten erhältlich: Der befestigte Dildo kann dabei nach innen gerichtet sein und seinen Träger knebeln oder nach aussen, um dem Spielpartner dienlich zu sein. Auch die Variante mit 2 Dildos wird angeboten.

Penispumpe

die Penispumpe ist ein Sexspielzeug. Sie wird zur Behandlung von Erektionsproblemen beim Mann verwendet. Es gibt sie im Sexshop in jeder Form, Farbe und Ausführung. Das Grundprinzip ist die Erzeugung eines Vakuums, in dem sich das männliche Glied leichter versteifen kann. Durch den Unterdruck fliesst das Blut stärker in die Gefäße und die Erektion wird verstärkt wie auch verlängert. Einfache Pumpen bestehen aus einem Plastikzylinder und einem Gummi-Blasebalg. Luxusmodelle mit Batterie sind auch erhältlich. Die Pumpe ist nicht BDSM-spezifisch und daher in jedem Sexshop erhältlich.

Penisring

siehe -> Cock-Ring.

Perversenzuschlag

der Begriff meint umgangssprachlich den wesentlich höheren Preis für bestimmte Dinge, die man für sein BDSM braucht. Das gleiche Seil kostet oft im Baumarkt nur einen Bruchteil dessen, was der BDSM-Shop verlangt. Die Gerte wiederum kostet im Reitsportgeschäft vielleicht nur ein Drittel von dem, was der Sexshop verlangt. Die Differenz gilt dann als Perversenzuschlag oder auch Perversenaufschlag.

Perversion

von lat. perversus, „verdreht“, oder „verkehrt“. Im sexuellen Kontext sind damit Neigungen und Sexpraktiken jenseits der gesellschaftlichen Norm gemeint. Je nach Gesellschaft, Zeit und Kultur ist dabei solches Verhalten gemeint, das nicht dem allgemein Üblichen und damit akzeptierten Verhalten entspricht. Was als pervers, abartig oder sogar krank bezeichnet wird, ändert sich je nach Gesellschaft und Zeit. BDSM gilt in Teilen auch heute noch als pervers. Vor allem wenn es um extreme Praktiken geht, fehlt der Allgemeinheit oft das Verständnis. In fast jedem Fall ist die Bezeichnung „pervers“ negativ behaftet und impliziert die subjektive Ablehnung.

Petplay

hat sich in der BDSM-Szene etabliert als Bezeichnung für Tierspiel, auch „Animal Play“ und „Zoomimik“. Beim Petplay übernimmt der Bottom die Rolle eines Tieres, der Top die Rolle des Tierhalters/Besitzers (auch Owner genannt). Auch hier geht es um die klassischen Dinge im BDSM, Dominanz und Unterwerfung, Ausübung von Macht, sexuell erniedrigende Stimulanz und Ausleben von sadomasochistischen Neigungen. Petplay findet immer zwischen zwei Menschen statt; echte Tiere werden nicht miteinbezogen. Es gibt also eine klare Abgrenzung zur Sodomie. Ebenfalls abgegrenzt vom Petplay sind die sogenannten Furries. (siehe -> Furries)

Petplay ist eine sehr beliebte Spielart im BDSM. Inzwischen gibt es zahlreiche Foren und Communitys, die sich ausschließlich mit Petplay beschäftigen. Auch die Pornoindustrie ist mittlerweile auf das Petplay aufmerksam geworden und hat eine Vielzahl an Filmen gedreht. Selbst wenn die Öffentlichkeit die Petplayer mehr und mehr wahrnimmt, so finden diese Praktiken doch meistens noch hinter verschlossenen Türen statt. Inzwischen gibt es regelmäßige Stammtische und Treffen, bei denen z.B. Scheunen gemietet werden um dann der Leidenschaft nachzugehen.

Da sich das Petplay wunderbar mit anderen Spielarten des BDSM verbinden lässt, erfreut es sich einer weiter wachsenden Beliebtheit. In der Regel gehört zum Petplay eine Leine, an der das Pet geführt werden kann. Dazu werden gerne bei sadomasochistischen Spielchen Peitschen oder Gerten genutzt, zur Züchtigung des Pets oder um die Dressur des Pets zu beschleunigen. Je nachdem, welches Tier gespielt wird, gibt es spezielle Toys für die Haltung des Tiers. In der Regel werden beim Petplay Rollen von domestizierten Tieren eingenommen. Am häufigsten sind der Hund (Dogplay), die Katze (Catplay) und das Pony (Ponyplay) anzutreffen. Es gibt aber auch andere Pets wie Zebra, Kuh, Schwein, oder ähnliches. Die Auswahl ist hier unbegrenzt.

Beim Ponyplay nimmt der Bottom die Rolle eines Reittiers, Arbeitspferdes oder eines Dressurponys ein und wird von seinem Top dementsprechend behandelt. Der Owner wird bei dieser Form des Petplay als Trainer, Reiter oder Dresseur bezeichnet. Damit das Pony seine Aufgaben erledigt und der Owner es besser lenken kann, gibt es spezielle Geschirre, Arbeitsgeräte, Wagen und Kutschen. Beim Dogplay nimmt der Bottom die typischen Verhaltensweisen eines Hundes an, oft auch die eines Welpens oder noch sehr jungen Hundes. Hier vermischt sich das Petplay mit dem Ageplay. Der Reiz für den Bottom liegt darin, Verantwortung abzugeben; für den Top ist es das Kümmern, Sorgen und Erziehen des Hundes. Dabei werden die typischen Elemente der Hundehaltung angewendet, also Fressen aus einem Napf, Gassi gehen an der Leine, Bellen oder Spielen mit einem Ball oder Stöckchen. Beim Catplay verhält es sich ähnlich, wobei die Eigenwilligkeit, Anhänglichkeit und Anmut der Katze in den Vordergrund gestellt wird. Beim Petplay mit einem Schwein nimmt das Petplay meist extremere Formen an und wird auch genutzt, um Demütigung und Abwertung zu praktizieren, um das Schwein auch zu mästen und es Grunzen zu lassen. Nimmt der Bottom die Rolle einer Kuh ein, geht es hauptsächlich um das Abmelken der Kuh.

Piss-Play

siehe -> Golden Shower, Dirtyplay, NS.

Play Fight

Kampfspiel. Weitere Definition folgt in Kürze.

Podophilie

siehe -> Fussfetischismus.

Pompoir

auch „Kuss der Kleopatra“ genannt. Pompoir ist die Sextechnik, bei der der Mann nur durch den weiblichen PC-Muskel (Beckenboden) zum Orgasmus gebracht wird, ohne eigene Beteiligung. Pompoir ist ein erotische Kunststück, welches nur wenige Frauen beherrschen.

Ponygirl/-boy

die passiven Mitspieler bei Ponyspielen werden, je nach Geschlecht, Ponyboy oder Ponygirl genannt. Das Pony erfährt eine Dressur und erlernt den Bewegungsablauf und das Verhalten eines Pferdes oder Ponys. Unterstützt wird diese Art des Petplay durch aufwendige Kostüme und Accessoires, die denen der realen Pferdewelt nachempfunden sind und auf den menschlichen Körper angepasst wurden. Bis hin zur Kutsche, vor die das „Pony“ gespannt werden kann, ist alles denkbar.

Vor allem in den USA gibt es eingeschworenen Gruppen, die diese Art des Fetisch-Play in der Gemeinschaft und in authentischen Umgebungen wie Farmen und Bauernhöfen ausleben. Zaumzeug und Pferdeköstüme für Ponyspiele sind im Fachhandel für Männer und Frauen verfügbar, aber meisst Spezialanfertigungen in kleiner Stückzahl. Von Schuhen mit Hufeisen bis hin zu Ponykutschen ist alles zu haben. Die sogenannten Ponygirls werden aufwendig wie bei einer Parade geschmückt und tragen ein komplettes, angefertigtes Kopfgeschirr.

Ponyplay

sind Ponyspiele, fachlich: „Equus Eroticus“. Ponyplay ist eine Form des Petplay. Der Bottom wird hier wie ein Pferd „kostümiert“ und auch als solches behandelt. Der/die Sub nimmt hierbei die Rolle eines Pferdes oder Ponys ein und der dominante Part die des Reiters, des Dressurleiters oder Kutschers. Ziel ist es den oder die Sub (Ponyboy oder Ponygirl) zu einem perfekten Pony zu erziehen. Dressurspiele sind hierbei zum Beispiel aus dem Zirkus abgeleitet. (siehe auch -> Ponygirl/-boy)

Poppers

Poppers bestehen aus Amylnitrit, Isopropylnitrit, Cyclohexylnitrit oder Mischungen daraus. Sie haben eine stark gefässerweiternde Wirkung (Vasodilatation). Poppers haben einen charakteristischen chemischen Geruch, der entfernt an Chloroform erinnert. Durch Kontakt mit Luftsauerstoff werden Poppers relativ rasch zersetzt, was durch einen intensiven, stechenden Geruch feststellbar ist.

  • Verwendung: Alkylnitrite, wie etwa Amylnitrit, wurden ursprünglich als Arzneimittel gegen Angina Pectoris eingesetzt, jedoch wegen der kurzanhaltenden Wirkung bald durch andere Medikamente ersetzt. Aufgrund der spontan einsetzenden, kurz andauernden Rauschwirkung in höheren Dosierungen, werden Alkylnitrite als Rauschmittel (Poppers) benutzt. Poppers werden ausserdem aphrodisierende und schmerzhemmende Wirkungen zugeschrieben, weshalb sie teilweise vor einem Analverkehr vom passiven Partner verwendet werden, um den Schliessmuskel zu entspannen und eventuell durch Verkrampfung auftretenden Schmerzen vorzubeugen. Die Dämpfe der leicht flüchtigen Flüssigkeit werden direkt aus ihrem Gefäss inhaliert. Die psychische Wirkung, bestehend aus einer Intensivierung von Empfindungen, setzt nach 5 bis 15 Sekunden ein und halten, abhängig von der inhalierten Menge, zwischen einer und maximal zehn Minuten an. Die Wirkung wird oft als „Flash“ oder „Rush“ beschrieben und basiert auf einer vorübergehenden Gefässerweiterung im Gehirn, bei der die chemische Substanz tatsächlich nur gefässerweiternd und damit durchblutungsfördernd wirkt, jedoch selber keine halluzinogenen Eigenschaften hat.
     
  • Rechtliche Situation: Der Besitz unterliegt in den deutschsprachigen Ländern (Deutschland, Österreich, Schweiz) keinen betäubungsmittelrechlichen Vorschriften und ist damit legal; der Kauf, Verkauf oder Handel von Amylnitrit ohne Erlaubnis verstösst jedoch gegen die Arzneimittelgesetze der entsprechenden Länder, auch in den meisten anderen europäischen Ländern sind Poppers nicht legal erhältlich. Im Onlinehandel werden Poppers als „Legal Highs“, unter Angabe falscher Verwendungszwecke, wie etwa als „Reinigungsmittel“, „Zimmerduft“ oder „Leder-Putzmittel“, angeboten.
     
  • Unerwünschte Wirkungen: Durch den Konsum von Poppers kann es zu Hautrötungen (durch die Vasodilatation), Schwindel und gelegentlich zu nitritinduziertem Kopfschmerz kommen. Weitere, kurz anhaltende Nebenwirkungen können Herzrasen, Übelkeit, Erbrechen, Sehstörungen und Schwitzen sein. Das Verschlucken oder Einbringen in die Nase oder Nasen-Nebenhöhlen kann zu Verätzungen und Vergiftungen führen; bei Verschlucken sind Todesfälle dokumentiert. Vor allem in Zusammenhang mit der gleichzeitigen Verwendung weiterer blutdrucksenkender Mittel, kann es zu einem plötzlichen und lebensgefährlichen Abfall des Blutdrucks mit Schockzuständen kommen.

Pranger

der Pranger stammt eigentlich aus dem 13. Jahrhundert und war ein einfacher Holzpflock, an den der zu Bestrafende gebunden und öffentlich vorgeführt wurde. Auch zur Folter wurde der Pranger eingesetzt und war ein deutliches Zeichen für jedermann, dass in der Stadt Zucht und Ordnung herrschten.

Der BDSM-Pranger gehört zu den BDSM-Möbeln. Sämtliche SM-Möbel haben den Zweck, den Bottom mittels Fesseln oder Bondage-Praktiken unterstützend zu fixieren. Aufgrund der Grösse solcher SM-Möbel, sind diese meistens in extra eingerichteten privaten Zimmern vorzufinden. In Dominastudios sind gewöhnlich diverse SM-Möbel vorhanden. Solche speziell eingerichteten Zimmer werden in der BDSM-Szene auch Folterkammer oder Dungeon genannt. Heutzutage wird der Pranger für seinen eigentlichen Zweck genutzt: jemanden zu fixieren und anschliessend zu bestrafen. Es gibt zwei Arten von BDSM-Prangern.

Zum einen gibt es die originalen Pranger, bestehend aus einem Holzpflock, oder zum anderen die modernere Version aus Metall und Leder. An diesem Pranger bindet der Top seinen Bottom mit Fesseln oder mittels Bondage fest und kann anschließend alle möglichen Spielchen mit seinem Bottom treiben. Die wahrscheinlich bekanntere und beliebtere Variante des Prangers besteht aus zwei Brettern, die parallel angeordnet und durch ein Scharnier verbunden sind. Zwischen den Brettern sind Öffnungen für den Kopf und die Hände. Beide Arten von Prangern haben gemein, dass sie eine leicht bis stark gebeugte Haltung des Bottoms erzwingen. Der Pranger ermöglicht es dem Top so, an das Hinterteil des Bottoms zu gelangen, da es in dieser Haltung exponiert hervorsteht. Durch den Pranger festigt der Top seine dominante Stellung und demütigt den Bottom durch Wehr- und Bewegungsunfähigkeit. Dazu ermöglicht der Pranger eine Vielzahl verschiedener sadistischer Spielarten. Beliebt sind hier Peitschen, Flogger und Spanking, um den Bottom zu malträtieren. In seltenen Fällen wird der Pranger dazu eingesetzt, den fixierten Bottom öffentlich vorzuführen.

Eine Sonderform ist der Bodenpranger. Er wird genutzt um Bottom im Vierfüsslerstand zu fixieren. Für männliche Subs reicht auch oft schon eine in den Boden eingelassen Ring-Öse um ihn ausschliesslich mit den Genitalien in dieser Position zu fixieren.

Prostituiertenschutzgesetz

das Prostituiertenschutzgesetz ist am 17.01.2017 in ganz Deutschland in Kraft getreten. Es handelt sich dabei um ein Bundesgesetz. Gegen den Widerstand der Branche und trotz der geplanten Verfassungsbeschwerde, gilt das Gesetz für alle Prostituierten und Betreiber von Laufhäusern, Bordellen, Stundenhotels, usw. grundsätzlich ab sofort.

Das Gesetz dient dem Schutz der Prostituierten und natürlich erleichtert es die Überwachung der beteiligten Menschen durch den Staat. Zur genaueren Information bietet die Seite, prostituiertenschutzgesetz.info, detaillierte Informationen.

Protektor

als Protektoren, also Beschützer, werden oft Begleitpersonen bezeichnet, die als Absicherung auf Veranstaltungen und Parties mitgenommen werden, meisstens von (devoten) Frauen. Gerade aber für Anfängerinnen und Erstbesucherinnen kann so eine Begleitperson, egal ob männlich oder weiblich, eine notwendige psychische Stütze bieten. Der Wunsch kommt von der Person aus, welche begleitet wird, und ist nicht notwendigerweise auf die Veranstaltung bezogen.

Public Disgrace/PD

engl. für „öffentliche Beschämung“, ist eine sehr beliebte Spielart auf zahlreichen BDSM-Events und Play-Partys. Hierbei wird der/die Sub öffentlich gedemütigt und zur Schau gestellt. Sei es verbal oder durch erniedrigende Körperhaltungen, die vom Top zur Belustigung oder Betrachtung des anwesenden Publikums eingefordert werden. Die Demütigungen können auch vom „Betatschen“ durch anwesende Fremde bis zur Fremdbenutzung erweitert werden. PD ist nicht mit Public Play zu verwechseln. (siehe -> Public Play)

Public Play

bezeichnet das öffentliche Spiel. Als ein SM-Spiel in der tatsächlichen Öffentlichkeit zu verstehen, nicht während einer SM-Party. Auch die verbale Demütigung des passiven Parts an der Supermarktkasse kann man als Public Play verstehen.

Das „Public Play“ beinhaltet immer die Möglichkeit, dass Unbeteiligte das Spiel nicht verstehen oder falsch interpretieren. Je nach Spielart ist aber genau dies oft die Absicht. In der Öffentlichkeit könnte z.B. Sub beweisen, dass die Unterwerfung unter seinen Top für ihn einen höheren Stellenwert hat, als seine Stellung in der Gesellschaft. Bekennender SMler ist man aber auch, ohne der Allgemeinheit seine Neigungen aufzudrängen. Public Play steht deshalb oft an der Grenze zur „Wichtigtuerei“ oder auch „Erregung öffentlichen Ärgernisses“. Insbesondere das Einbeziehen fremder Personen jeden Alters ist dabei problematisch und rechtlich nicht einwandfrei.

Punching

Boxen ist eine Spielart, die meistens von männlichen Subs erwünscht ist. Hierbei wird der Sub als Boxsack verwendet. Der Sub wird dabei wie eine „lebende Boxbirne“ fixiert oder aufgehängt und bekommt die Boxhiebe des aktiven Partners zu spüren.

Putzsklave/Putzsklavin

für Putzsklaven ist es eine Vorliebe, für seinen Herrn oder seine Herrin zu putzen. Warum Putzsklaven so gerne für ihre weiblichen oder männlichen Doms putzen, hat verschiedene Gründe.

Adorer: Zunächst gibt es da die „Adorer“, auf Deutsch „Anbeter“ oder „Verehrer“. Diese Putzsklaven verehren ihre Herrschaft so sehr, dass sie bereit sind fast alles für sie zu tun, in der Hoffnung, dafür Anerkennung zu finden. Für ihn ist das Putzen also ein Mittel, um seine Herrin zu beeindrucken und seinem Werben Nachdruck zu verleihen. Die Putzsklaven schenken ihrer geliebten Herrin oder ihrem geliebten Herrn ihre Arbeitskraft. Sie verausgaben sich und erfahren trotzdem oft die Zurückweisung der Herrschaft. Der Putzsklave hat hier auch das Verlangen, ausgenutzt und zu erniedrigenden Aufgaben gezwungen zu werden. Wenn der Haushalt sauber und aufgeräumt ist, erwartet der Putzsklave oft einen erniedrigenden „Rauswurf“.

 

Der Hausmann/die Putzfrau: Die Putzsklaven als artige und folgeleistende Hausmänner oder Putzfrauen, sind eine weitere Form der Putzsklaverei. Hier geht es den Putzsklaven hauptsächlich darum, die Führung einer strengen Herrschaft zu spüren. Sie wollen, dass die Herrin oder der Herr für sie Entscheidungen trifft, sie nach ihrem Willen formt und wenn nötig erzieht und bestraft. Für den Hausmann und die Putzfrau im Kontext der Putzsklaverei, ist das Verlangen nach Führung und Fremdbestimmung die treibende Kraft. Sie versuchen durch besonders gründliches Putzen ihre Herrschaft zufrieden zu stellen. Immer wieder aber versuchen Putzsklaven die Führung durch ihre Herrschaft und brauchen strenge Anweisungen, um ihre Motivation zum Putzen hoch zu halten.

 

Genussdiener/in: Die Genussdiener als Putzsklaven ergötzten sich am Genuss ihrer Herrschaft, wenn diese die frisch geputzte Wohnung sieht. Je grösser die Freude und der Genuss der Herrin oder Herrn ist, desto grösser ist auch der Genuss der Putzsklaven. Zwischen der Herrschaft und ihren Putzsklaven besteht hier durchaus eine emotionale Beziehung, bis hin zu einer richtigen Beziehung.

 

Fetisch-Putzsklaven und Putzsklavinnen geht es hauptsächlich darum, in einem bestimmten Outfit putzen zu dürfen, bzw. zu müssen. Bei den Outfits handelt es sich häufig um Lack-, Leder– oder Latexkleidung, gerne auch als French-Maid-Kostüm. Neben den Materialfetischen spielt hier auch die Feminisierung bei männlichen Subs eine Rolle. Zusätzlich möchten die Fetisch-Putzsklaven häufig auch ihre masochistischen Bedürfnisse befriedigt wissen. Sie suchen ein klares Machtgefüge zwischen sich und ihrer Herrschaft und verlangen nach Bestrafung für Fehlverhalten oder schlechtes Putzen.

Q

Queening

siehe -> Facesitting.

R

RACK

Risk-Aware Consensual Kink, übersetzt: risikobewusste, einvernehmliche „Macke“. Im Prinzip spaltet sich die BDSM-Szene in zwei Lager: Während die Mehrheit den Begriff SSC (Safe, Sane, Consensual, also: sicher, vernünftig und einvernehmlich) als selbstverständliche moralische Grundlage des BDSM annimmt, verficht eine Minderheit das etwas weiter gefasste Konzept des RACK.

Übersetzt bedeutet RACK so viel wie ein risikobewusstes, einvernehmliches Ausleben gemeinsamer Neigungen. RACK-Befürworter betonen gegenüber dem etablierten Konzept des SSC, dass es schwierig sein dürfte, objektiv festzulegen, welche sexuellen Spielarten zwischen zwei Personen nach objektiven Gesichtspunkten „vernünftig“, also Sane sind. Des weiteren legt das RACK-Konzept sein Hauptaugenmerk auf die Betonung des Risikoaspekts: Wohl die wenigsten BDSM-Spielarten dürften absolut hundertprozentig „sicher“ sein, da praktisch jede Praktik größere oder kleinere physische und psychische Risiken birgt. Das RACK-Konzept verschweigt dies nicht, während die Vorspiegelung von „Pseudo-Sicherheit“ im SSC-Begriff den Hauptkritikpunkt desselben darstellt.

„Es ist etwas schiefgelaufen – also war diese Session nicht SSC-konform“ wäre ein möglicher Rückschluss, wenn es während einer Session zu einem Unfall kommt. Mit der „Risk-Awareness“ ruft dieses Verhaltensmodell hingegen gezielt dazu auf, Risikoabwägungen VOR einer gemeinsamen Session ausführlich zu treffen. Gleichzeitig macht RACK bewusst, dass es niemals absolute Sicherheit geben kann. Es geht bei RACK auch darum, sadomasochistische Praktiken ganz klar von strafbarer sexueller Gewalt und juristisch relevanter Körperverletzung abzugrenzen. Dabei sind sich sowohl das SSC- als auch das RACK-Konzept darin einig, dass die Einvernehmlichkeit zwischen den beteiligten Personen ein zentrales und unverzichtbares Element jeder BDSM-Session sein muss. Die Objektivität sonstiger Risiko- und Vernunftsüberlegungen, bezüglich durchgeführter Praktiken, wird lediglich vom RACK explizit infrage gestellt.

Rape/Rapegames

die Vergewaltigungsspiele haben im BDSM nichts mit echter Vergewaltigung zu tun. BDSM bedingt das beiderseitige Einverständnis, was bei einer Vergewaltigung eben nicht vorhanden ist. Rape im BDSM ist also ein abgesprochenes, einvernehmliches Machtspiel. Diese Spielart ist mit vielen Risiken behaftet und es kann zu nicht voraussehbaren Reaktionen der Beteiligten kommen, welche physisch und psychisch gefährlich sein können. Deshalb ist bei diesem Spiel Vorsicht und Fingerspitzengefühl gefordert.

Rasur

die Rasur der Kopfhaare kann als BDSM-Spiel Anwendung finden, setzt jedoch das Einverständnis der Subs voraus. Ohne Einverständnis kann der Verlust der Kopfhaare zu psychischen Abstürzen führen. Körper und Intimrasur sind heute nichts Besonderes mehr und auch nicht auf BDSM beschränkt. (siehe auch -> Intimrasur)

Rauchfetischismus

Smoking Fetishism wird oft von Männern ausgelebt. Sie schauen dabei einer rauchenden Frau zu, die das Rauchen zelebriert. Diese Männer lieben den Anblick von rauchenden Frauen, den Geruch des Qualms und die Bewegungen der Hände und des Mundes der FemDom. Bei Femsubs richtet sich dieser Fetisch nach ihrem Herrn.

Rauchfetischisten sind selbst aber nicht unbedingt Raucher, vielmehr hat die rauchende Mutter, der rauchende Vater oder eine sonstige Person im sozialen Umfeld diese Neigung ausgelöst. Kindheitserlebnisse und eine gewisse Grundveranlagung scheinen zwar für diesen Fetisch verantwortlich zu sein, sind aber keinesfalls bewiesen.

Realmasochismus

hier gilt das gleiche wie beim Realsadismus. Es muss ganz klar zwischen Realmasochismus (krankhafter, schwerer, psychopathologischer Zustand) und erotischem Masochismus im Zusammenhang mit Sadomasochismus unterschieden werden.

Realsadimus

psychopathologische Form des Sadismus (schwerer klinischer Zustand). Hierzu zählen etwa Sexualverbrecher und Gewalttäter. Untersuchungen haben ergeben, dass die Schnittmenge von Realsadisten und Sadomasochisten (erotischer Sadismus) nicht nennenswert ist und sich im normalen Bereich bewegt.

Man kann also von keinem Zusammenhang zwischen Realsadisten und Sadomasochisten sprechen. Der erlebte und gelebte Sadismus im Sinne des erotischen BDSM ist keinesfalls krankhaft.

Reizstromtherapie

siehe -> Stromspiele.

Rektaluntersuchungen

Umschreibung für Analbehandlungen, wobei das Rektum des Patienten oder des/der Sub genau untersucht wird und dann meistens auch gedehnt wird. Die rektale Untersuchung ist ein standardmäßiges Rollenspiel im weißen Bereich/der Klinikerotik.

Restraints

sind Zwänge und Beschränkungen, auf Deutsch auch: Restriktionen. Im BDSM sind damit Fesseln oder andere Beschränkungen und physische Einschränkungen gemeint, die den passiven Part im Rollenspiel beeinträchtigen und an der freien Entfaltung behindern.

Rimming

das Fachwort „Anilingus“ bedeutet „Lecken des Anus“ und wird umgangssprachlich auch als Arschlecken bezeichnet. Das Wort „Rimming“ stammt ursprünglich aus der Schwulenszene und steht für das Lecken oder Penetrieren des Afters mit der Zunge. Es ist auch eine Form des Dirty-SM zur Erniedrigung und Demütigung des passiven Parts mit stimulierender Wirkung, sowohl für den aktiven- wie auch passiven Part. Rimming steht nicht mit KV-Spielen im Zusammenhang, sondern dient der Stimulation dieser erogenen Zone. Sie kommt auch ausserhalb des BDSM vor und ist als Vorspiel des Analverkehrs bekannt.

Ring der O

siehe -> O-Ring.

Rohrstock

neben der Peitsche ist der Rohrstock der Klassiker unter den Schlaginstrumenten im BDSM. Der im BDSM häufig verwendete Rohrstock ist ein, etwa 1 bis 1,5 Meter langer, dünner Stock aus Rattan (auch Thai- oder Manilarohr genannt). Bambus eignet sich hier nicht, denn er kann zu leicht brechen, bzw. splittern. Es gibt etliche Ausführungen in verschiedenen Stärken und Längen; auch solche mit Lederbespannungen kommen vor. Der Rohrstock dient der Bestrafung und Züchtigung des/der Sub und hinterlässt Striemen.

Je nach Härte und Intensität der Bestrafung, kann es dabei auch starke Verletzungen der Haut geben. Das Schlagen mit dem Rohrstock wird auch als Caning oder Rohrstockerziehung bezeichnet. (siehe -> caning)

Roissy

ein kleiner Ort in der Nähe von Paris, Frankreich. Roissy ist der zentrale Ort im Roman „Die Geschichte der O“ und gilt in der Sadomaso-Gesellschaft als Synonym für den Ort, an dem echter Sadismus und Masochismus wirklich gelebt wird. In der „Geschichte der O“ ist damit die abgelegene, herrschaftliche Villa gemeint, in die „O“ gebracht wird, um ihre Ausbildung zur Sklavin zu erfahren. Die gemeinen gesellschaftlichen Regeln werden in Roissy durch die strengen Regeln der BDSM-Gesellschaft ersetzt und es entsteht eine fiktive Umgebung für das „echte BDSM“, weg vom Rollenspiel zum realen Lifestyle.

Rollenspiele

unter Rollenspiele (engl. „Roleplay“) fallen alle Spiele, bei denen die Beteiligten für eine begrenzte Zeit in eine fiktive Rolle schlüpfen; z.B. Lehrer(in)/Schüler(in), Handwerker/Hausfrau, Kaufhausdetektiv(in)/Dieb(in). In Sadomaso-Rollenspielen symbolisieren die einzelnen Rollen ein Machtgefälle und die Art und Weise der Rolle definiert das Verhalten der Person im Spiel.

Romance Scammer

ist ein Begriff aus dem Internet. Als Romance Scammer werden Betrüger/innen bezeichnet, die sich über Dating- und Singleportale an gutgläubige Menschen wenden. Ihr Ziel ist es, durch den Aufbau von emotionalem Druck und falsche, bzw. erfundene Selbstbeschreibungen, an Darlehen, Geschenke oder Zuwendungen zu gelangen. Dem Opfer werden oft falsche Versprechungen bis zum Heiratswunsch gemacht. Durch erfundene Lebensgeschichten von Arbeitslosigkeit bis hin zu Krankheiten und Notsituationen wird versucht, das Opfer zu Zahlungen über das Internet zu bewegen, bis das Opfer kein Geld mehr zu haben scheint oder der Betrug aufzufliegen droht. Scammer verschwinden dann spurlos und verwischen ihre Spuren.

Sie verwenden in ihren Profilen meisst gestohlene Fotos und die Identitäten sind komplett ausgedacht. Auch in Erotikportalen und anderen Kleinanzeigenmärkten sind solche Profile geschaltet. (siehe -> Geldsklaverei)

Rough Body Play

engl. für „rauhes Körperspiel“, ist eine Unterart des Play Fights (Kampfspiel) und erfreut sich immer grösserer Beliebtheit.

Weitere Definition folgt in Kürze.

Rubber

bei Rubber handelt es sich um den Oberbegriff für alle Spiele in Gummi oder Latex. Für extreme Formen: (siehe -> Heavy Rubber)

Rubberlady

Modebegriff aus der Dominastudio-Szene. Als Rubberlady bezeichnen sich Damen, die ihre Serviceleistung in Gummi und Ganzkörperanzügen anbieten. Eine Rubberlady verfügt über einen grossen Fundus an Latexwäsche und Kleidung die sie zur Erregung ihres Sklaven oder Dieners einsetzt. Der Gummifetischist wird hier gezielt angesprochen und bedient. Eine Rubberlady, oder auch Latexlady, muss nicht gleichzeitig dominant oder sadistisch sein. Latexerziehung für Gummifetischisten wird auch ohne Dominanz oder Schmerz gelebt und angeboten.

Rubbermaid

als Rubbermaid werden Zofen und Dienstmädchen bezeichnet, die ein Dienstmädchenoutfit aus Gummi/Latex tragen und der Herrschaft als Dienstmagd zur Verfügung stehen. Sie sind mit allen Arbeiten des Haushalts vertraut und dienen ebenso im sexuellen Bereich als reine Lusterfüllerinen. Oft nehmen diese Rolle auch Männer bei FemDom-Events ein, um als willenlose Dienstmagd benutzt zu werden. Der Handel bietet das „Dienstmädchen-Kostüm“ auch in Kleidergrössen für Männer an.

Rückkehr nach Roissy

die 1969 erschienene Fortsetzung des Romans „Die Geschichte der O“. Darin kehrt „O“ nach Roissy zurück und wird dort von Sir Stephen verlassen. Der Roman ist ebenfalls von der französischen Schriftstellerin Pauline Réage geschrieben und wurde 1982 von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien indiziert. Seit 2000 ist das Buch in Deutschland wieder frei erhältlich.

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