Führungsstil einer FemDom

Es ist bestimmt eine Binsenweisheit, dass keine FemDom ist, wie die andere. Erstaunlicherweise wecken jedoch FemDoms alleine auf Grund ihrer Dominanz oft unisono das Begehren zahlreicher Malesubs. In der Vorstellung so mancher Männer ist eine FemDom wie alle FemDoms, oder sogar wie eine Domina? Jede FemDom möchte jedoch mit Sicherheit als einzigartig wahrgenommen werden. Besonders schwierig wird es, wenn sich eine FemDom als Domina angesprochen fühlt.

Eine Domina funktioniert völlig anders als eine FemDom. Sollten darüber Unklarheiten bestehen, ist es ein Vorteil, sich zuerst mit dem Unterschied zwischen einer FemDom und einer Domina zu beschäftigen. Dieser wird ausgiebig beschrieben hier.

Der Führungsstil einer FemDom formt sich aus den Anteilen ihrer Dominanz und falls vorhanden, ihres Sadismus. Beide relevanten Neigungen können sich in sehr unterschiedlicher Dichte bei einer FemDom etablieren. Ebenso haben persönliche Vorlieben bezüglich Spielarten und Beziehungswünsche logischerweise einen Einfluss auf die Art, wie sie ihre Dominanz ausleben wird.

In erster Linie sind jedoch immer die Wesensart und die Charaktereigenschaften der dominanten Frau entscheidend. Diese prägen den individuellen Führungsstil einer FemDom tiefgreifend und nachhaltig.

Die Vorlieben der FemDom

Jede FemDom hat Vorlieben, welche sogar in Neigungsbögen festgehalten werden können. Gute Neigungsbögen sind sowohl für Sub wie Dom, respektive für den aktiven wie den passiven Part zum Ausfüllen geeignet. Einen solchen befindet sich auf der Webseite von Gentle Dom Neigungsbogen

Ein ausgefüllter Neigungsbogen gibt Auskunft über die Spielarten, welche der FemDom zusagen. Es ist ganz wichtig, dass die dominante Frau weiss was sie braucht, um eine glückliche und erfüllte FemDom zu sein. So kann sie herausfinden, ob ein potentieller Sub zu ihr passt. Dazu ist sicher eine ordentliche Schnittmenge der Vorlieben und der Wünsche zwischen ihr und ihrem Sub ein grosser Vorteil. Mit Vorlieben ist gemeint, dass sie beispielsweise sadistisch ist, und gerne die Peitsche oder den Rohrstock zur Hand nimmt. Vielleicht mag sie Natursekt oder ist eine Liebhaberin von Keuschhaltung, oder sie mag besonders Restriktionsspiele mit Fesseln oder Käfig. All diese Vorlieben sind sehr wichtig, denn es macht da wenig Sinn, einen Sub zu haben, dessen Bedürfnisse ganz anders sind. Es wird ganz selten sein, dass alle Wünsche auf beiden Seiten gänzlich erfüllt werden können. Eine vollständige Übereinstimmung zu erwarten, kann sich schon als ein Todesurteil für eine Femdombeziehung erweisen. Ein wenig Pragmatismus ist da sicher von Vorteil. Wichtig ist, dass neben der Zuneigung die Grundbedürfnisse auf beiden Seiten Erfüllung finden, und wenn noch einige Träume die Fantasie beleben, ist das bestimmt kein Nachteil. Wie auch immer die Vorlieben einer dominant und/oder sadistischen Frau sind, sie werden ganz automatisch in den Führungsstil eingebunden.

FemDom und die Beziehungsart

Eine FemDom kann sich eine Beziehung in einem dauerhaften Machtgefälle zwischen ihr und dem Malesub wünschen. Oder sie möchte einen Partner auf Augenhöhe, und lediglich im sexuellen Bereich dominieren wollen. Eine Teilzeit-FemDom würde mit einem Vollzeitsklaven unglücklich werden und umgekehrt. Natürlich kann eine FemDom ihr Glück auch in Spielbeziehungen finden, jedoch ist auch da wichtig zu wissen, ob sie in den Zeiten ohne Begegnungen trotzdem die Fäden in den Händen halten möchte. Vielleicht möchte sie jedoch in den Tagen dazwischen nichts von ihm wissen und hören, und ihn seinen eigenen Weg gehen lassen und damit sind die Konditionen auch wieder komplett anders. Beziehungsformen zwischen FemDom und Sub können hier nachgelesen werden. Folgerichtig kann man davon ausgehen, dass auch die Vorstellung der Beziehungsart Teil des Führungsstils sein wird.

Eine FemDom und ihr Führungsstil

Jede FemDom tickt auf ihre Weise und führt ihren Sub entsprechend. Trotzdem lassen sich ein paar Schwerpunkte festlegen, welche Aufschluss darauf geben, welchen Führungsstil einer FemDom eher liegen. Natürlich fliessen die Neigungen hier mit ein, aber über die Neigungen hinaus ist eine FemDom eben eine FemDom, auch im Alltag und im ganz normalen Leben, selbst dann, wenn sie nicht gerade im FemDom Modus ist.

Die unten beschriebenen Bezeichnungen für die Führungsstile sind keine wissenschaftlich belegten Zuordnungen, sondern frei gewählte Namen, auf Grund jahrelanger Beobachtungen. Das Benehmen und die Motivation der FemDoms ist eben unterschiedlich und oft auch sehr prägnant. Auf dieser Webseite kann ein Test gemacht werden, um herauszufinden, welche Art von Führung die FemDom schwerpunktmässig einsetzen mag: Tests. Das Resultat der Tests geht in die Tiefe und beschreibt sehr ausführlich, wie die FemDom in der Hauptsache tickt, worauf sie besonders Wert legen soll und wie sich dies auf ihren Sub und ihr Umfeld auswirkt. Es beleuchtet die Essenz ihres Tuns und Seins.

Es gibt jedoch selten die reine Art, sondern in jeder FemDom vermischen sich die verschiedenen Führungsstile. Dennoch ist es wichtig zu wissen, was einer FemDom am meisten am Herzen liegt. Nur so kann sie auf Dauer verstärken, was sie glücklich macht und sich verabschieden, von Elementen, welche ihr letztlich wenig bringen. In diesen Kurzbeschreibungen wird der mögliche Einsatz der Peitsche für jeden Führungsstil symbolisch umrissen. Dies soll lediglich der Veranschaulichung dienen und zeigen, dass die innere Motivation einer FemDom ein grundlegender Faktor ist, welcher den Stil ihres Handelns ausmacht.

Göttin

Die Göttin weiss genau was sie will und erwartet zu jeder Zeit seine volle Verehrung und Hingabe. Er ist da um sie zu verwöhnen und weiss, wo die Musik spielt. Wehe ihm, wenn er sie enttäuscht und sie deshalb ihre Peitsche nutzen muss.

Macherin

Die Macherin zehrt von den Wirkungen, die sie durch ihre zuweilen sehr unterschiedlichen Handlungen erzielt. Die Peitsche schwingt die Macherin aus purer Lust und das Glühen und Erzittern seines Hintern lassen ihre Augen vor Freude blitzen.

Erzieherin

Die Erzieherin möchte aus dem ungeschliffenen Edelstein einen Diamanten formen und der stolze und belastbare Sub ist letztlich ihr Werk. Die Peitsche dient der Erzieherin als Werkzeug für wirkungsvolle Strafen, und ist nicht nur zum Vergnügen da.

Künstlerin

Für die Künstlerin ist ihr Sub Kunstwerk und Muse zugleich und sie wird so oft wie möglich, ihren Sub gekonnt in Szene setzen. Nimmt die Künstlerin eine Peitsche zur Hand, liegt ihr Augenmerk auf schöne Muster, welche sie hingebungsvoll auf seiner Haut zeichnen wird.

Amazone

Die Amazone ist eine Kriegerin und sie liebt die Hitze des Gefechts und mag immer wieder aufs Neue ihre Macht beweisen. Mit der Peitsche treibt sie ihn an und führt sich und ihn ins Nirwana der Emotionen und der Lust.

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