Sub wünscht sich, in die Rolle eines Hundes zu schlüpfen?

Lady M. fragt:

Liebe Lady Rose

Mich reizt die Vorstellung schon lange eine FemDom zu sein. Ich habe nun die Möglichkeit mich mal in eine Session zu begeben, allerdings wünscht sich mein Gast eine Szenerie, in der er ein Hund ist. Da ich etwas nervös bin, dachte ich, ich frage mal, wie ich besten beginnen kann? Ich war selten in solch einer Situation, möchte aber meinen Gast ja auch zufrieden stellen. Danke für eine Antwort Lady M.

Liebe Lady M.

Es ist gar nicht so selten, dass ein Sub gerne in eine Tierrolle schlüpft. Genau so oft mag es eine FemDom, wenn ihr Sub als Tierchen ganz mit seinen Instinkten bei ihr ist. Diese Spielart nennt sich Petplay.

Gefällt dir die Vorstellung, dass dein Gast ein Hund wird?

Das ist die wichtigste Frage überhaupt! Innerlich muss der Gedanke dich kicken, dass er auf allen Vieren geht, winselt und bellt, aus dem Napf frisst und deinen sehr einfachen Befehlen folgt. Dein Gast als Hund kann weder mit dir reden, noch kann er aktiv etwas für dich tun, wie zum Beispiel dir Kaffee servieren, deine Schuhe ausziehen oder dich sonst wie bedienen. Bei deinem Hund stehen die Instinkte ganz zuvorderst. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob er ein ganz junger wilder Hund ist, den du rigoros erziehen musst, oder ob er sich schon ausgetobt hat und bereits einen gewissen Gehorsam hat. Was bei einem Hund besonders schön ist, ist seine volle Aufmerksamkeit auf dich, seine ungeteilte Liebe und Treue. Ebenso wohltuend kann es sein, den Hund zu verwöhnen, zu streicheln, mit ihm zu reden, ohne dass er dir Rede und Antwort stehen kann. Da kannst du ihm alles erzählen, was dir gerade in den Sinn kommt, ohne eine Widerrede fürchten zu müssen.

Wenn dich jedoch gar nichts davon reizt, wenn der Gedanke innerlich auf Widerstand stösst, dann ist es besser, dies auch so zu kommunizieren und es bleiben zu lassen.

Was brauchst du für eine erste Begegnung mit deinem Hund?

Ist dir dein Gast schon gut bekannt, denke dir einen Hundenamen aus, der dir gefällt und zu ihm passt. Die wichtigsten Utensilien sind Halsband und Hundeleine. Falls du diese Utensilien nicht hast, lass deinen Gast die benötigten Dinge mitbringen. Als Napf kann dir vorerst zur Probe auch ein Suppenteller dienen. Schön ist auch ein Spielzeug für deinen Hund, zum Beispiel kann es ein kleines Kuscheltierchen sein oder ein weiches Equipement aus Silikon aus deiner Küche. Von draussen einen kleinen Stock mitzunehmen, für ein Rapportierungsspiel, geht natürlich auch. Eine Wolldecke oder ein grosses Frotteetuch, worauf sich dein grosser Hund legen kann, wenn er Platz machen muss, ist von Vorteil. Dein Hund geht immer auf allen Vieren. Wichtig ist da zu wissen, dass es auf den Knien unangenehme Reibungen geben kann, deshalb das Tempo anpassen.

Einfache Kommandos

Lege dir einige einfache aber signifikante Kommandos zurecht. Diese können durchaus aus der echten Welpen-Erziehung stammen. Natürlich kannst du dir eigene Befehle ausdenken. Hier jedoch ein paar allgemeine Kommandos für das Petplay-Spiel:

  • Bei Fuss! – Hund läuft links von dir, immer neben dir
  • Halt! – Hund muss stehen bleiben
  • Sitz! – Hund setzt sich sofort, ob neben dir oder wo du es ihm  befiehlst
  • Platz! – Hund legt sich auf den Boden
  • Pfui! – Hund soll sofort aufhören, stoppen, darf nicht!
  • Gib Laut! – Hund soll bellen
  • Aus! – Hund soll, was er im Mund hat, freigeben
  • Auge! – Hund soll dich anschauen, besonders wenn er gerade versucht, so zu tun, als würde er dich nicht hören.
  • Komm! – Hund soll sofort zu dir kommen
  • Bring! – Hund soll Wurfgegenstände holen und dir bringen – meistens braucht es diesen Befehl nicht, da Hunde das Spiel auch so verstehen und geniessen.
  • Bleib! – Hund soll an Ort und Stelle bleiben und warten

Extra Befehle für das FemDom-Spiel, da er dich ja genau versteht, bloss nicht reden kann:

  • ja – einmal bellen
  • nein – zweimal bellen
  • Leck! – Hund soll dir zum Beispiel die Füsse lecken. Du kannst das jedoch nach Wunsch genau präzisieren, wenn es Teil des Spiels sein soll.

Vorbesprechung mit deinem Gast

Teile ihm seinen Hundenamen mit und erkläre ihm die Regeln eures Petplay-Spiels. Es soll ihm sein klar, dass er weder reden noch aufrecht gehen kann und dir als braver Hund aufs Wort zu gehorchen hat. Ihm das Ja und Nein beizubringen ist von Vorteil, da du am Anfang vielleicht darauf angewiesen bist, mit ihm so zu kommunizieren.

Spiele

Jetzt kannst du ihn erziehen und zum Beispiel die Kommandos trainieren. Lass ihn zwischendurch auch liegen und sich erholen. Du kannst die Zeit nutzen, um eine Zeitschrift zu lesen oder fern zu sehen. Belohne ihn mit Streicheln oder mit dem Bürsten seines Fells. Schimpfe ihn und bestrafe ihn, wenn er ungehorsam ist. Lass dich von dem leiten, was dir gefällt und mach dein eigenes Spiel daraus. Lass ihn in der Dusche Pipi machen, falls er muss. Dabei muss er jedoch schon auch das Bein heben, wie es sich gehört für einen Hund. Lass ihn aus dem Napf fressen und trinken, oder füttere ihn mit Leckerlis. Für deinen Hund ist es ein aussergewöhnliches Gefühl, seine menschliche Persönlichkeit für eine gewisse Zeit völlig abzulegen. Geniesse es, denn es ist etwas ganz Besonderes, Besitzerin eines Hundes zu sein, der sich deinem Willen und deinen Wünschen beugt und nur ein Wesen voller Instinkte ist. Das Schönste daran ist die volle Aufmerksamkeit, die Liebe und die Treue, welches dir dieser Hund entgegen bringen wird. Viel Spass!

herzlichst

Lady Rose

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